Für eine lückenlose Gleichstellung

NeuAktuelles Thema: Inter­sektionalität
Unsere Kampagne

Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ist sowohl juristisch als auch ideell in unserer Gesellschaft verankert. Dennoch offenbart der Blick in die Führungsetagen, Haushalte, Pflege oder Konten gewisse Lücken, die es nach wie vor zu schließen gilt. Denn eine lückenlose Gleichstellung bedeutet, dass Frauen das Gleiche dürfen, können und bekommen wie Männer.

Zwischen März 2021 und März 2022 werden wir an dieser Stelle verschiedene Beiträge zum Thema Gleichstellung veröffentlichen. Dabei wollen wir gemeinsam nachdenken, zuhören, diskutieren, Fragen stellen und vielleicht auch ein paar Antworten finden.

#zeichensetzen
Ziel dieser Kampagne
01 Informieren

Ungleichstellung ist ein Fakt, der sich aus vielen Zahlen zusammensetzen lässt. Mit unserer Kampagne möchten wir aufklären und informieren.

02 Sensibilisieren

Eine allumfassende Gleichstellung ist die Zielgröße unseres Engagements. Wir wollen uns gemeinsam neue Horizonte erschließen!

03 Mobilisieren

Gleichstellung ist ein gesamtgesellschaftliches Projekt, das uns alle angeht. Engagiere Dich mit uns für eine lückenlose Gleichstellung!

Weitere Informationen

Schnittmengen

Inter­sektionalität

Mehrdimensionale Identitäten

Unsere Identität setzt sich aus vielen Elementen zusammen. Wo wir herkommen, wie alt wir sind, ob wir glauben und wenn ja, an wen oder was, wie wir sozialisiert wurden, unser Bildungshintergrund und der unserer Eltern, wen wir lieben, welches Geschlecht wir haben – all das schreibt sich in unser Selbstbild ein. Aber auch das Fremdbild wird häufig von diesen Kategorien und Zuschreibungen bestimmt, aus denen dann wiederum verschiedene Ungleichbehandlungen entstehen können. Denn aufgrund der Machtstrukturen in unserer gesellschaftlichen Realität wirken einige Identitätsmerkmale privilegierend und andere benachteiligend.

Komplexität abbilden

Die Idee der Intersektionalität wurzelt in den Erfahrungen schwarzer Frauen und Lesben in den 70er Jahren in den USA, die sich vom Feminismus weißer Mittelschichtsfrauen nur unzureichend repräsentiert fühlten. Vor dem Hintergrund rassistischer, homophober und klassistischer Ausgrenzung griff die Vorstellung einer gemeinsam erfahrenen Unterdrückung qua Geschlecht zu kurz. Der Begriff Intersektionalität (»intersectionality«) wurde Ende der 1980er Jahren durch die amerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw geprägt, die das Bild der Kreuzung (»intersection«) von Machtwegen verwendete, um die Überschneidung, Überlagerung und Potenzierung sozialer Ungleichheiten zu illustrieren. Die Intersektionalität ist also ein Analyseinstrument, das nicht einfach nur einzelne Diskriminierungskategorien zusammenaddiert, sondern das Zusammenwirken mehrerer dieser Kategorien beschreibt und Wechselwirkungen innerhalb multipler Unterdrückungsverhältnisse sichtbar macht.


In unserem Videobeitrag erklären wir euch, was genau »Intersektionalität« bedeutet und inwiefern sie uns dabei helfen kann, gesellschaftliche Missstände zu erkennen und zu überwinden.

#zeichensetzen
Mehr als Symbolpolitik!

#zeichensetzen versteht sich als bewusste Doppeldeutigkeit – denn eine gendergerechte Sprache ist nur der Anfang! Poste deine Fragen, Wünsche oder Forderungen unter unserem Hashtag #zeichensetzen oder schicke uns eine E-Mail mit deiner Geschichte an info@zeichensetzen.jetzt und werde Teil der Kampagne!

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